Samstag, 22. März 2008

Meine Ostern

Was bedeutet Ostern für den Alltag eines Christen im 21. Jahrhundert? Mit dem Ostergeschehen steht und fällt alles, was meinen christlichen Glauben ausmacht. Das jährliche Fest an die Erinnerung der Auferstehung des Jesus von Nazareth ist zentral. Wäre die Auferstehung Jesu keine historische Wahrheit, würde die ganze christliche Kirche in sich zusammenfallen. Wäre Christus nicht zum Leben auferweckt worden, hätten wir keine Gottesbeziehung, weil Jesus der Vermittler und Versöhner fehlen würde.
Keiner der Nachfolger von Jesus glaubte damals zum Voraus, dass so etwas möglich sein würde. Nicht einmal den ihrem Lehrer bevorstehenden Tod am Kreuz wollten die Jünger wahrhaben. Als schliesslich die ersten Zeugen der Auferstehung den Freunden Jesu davon berichteten, zweifelten diese – verständlicherweise - erst einmal. Doch Gott hat dieses übernatürliche und irrationale Wunder tatsächlich getan und seinen Sohn von den Toten auferweckt; das bezeugen die Evangelienschriften übereinstimmend. Damit hat der Schöpfer dieses Universums nicht nur gezeigt, dass er über allen physikalischen Gesetzen steht, sondern dass er auch eine unendliche Liebe zum Leben, ja zu jedem menschlichen Leben hat. Denn durch das Leben seines Sohnes Jesus schenkt er auch uns neues Leben.
Wenn Gottes Sohn den Tod nicht überwunden hätte, gäbe es für uns keine Perspektive über das Irdische hinaus. Erst die Auferstehung schliesst uns das Leben nach dem Tod und die unendliche Gemeinschaft mit Gott auf. Hätte es sie nicht gegeben, müssten wir uns ausschliesslich auf das Hier-und-Jetzt und auf uns selbst verlassen. Gott sei Dank ist Christus auferstanden!

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