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Kleine Anerkennung mit grosser Auswirkung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt

PostulatsforderungDer Regierungsrat wird beauftragt abzuklären und Bericht zu erstatten, ob ein neues Gesetz für die Anerkennung von Glaubensgemeinschaften, die nicht öffentlich-rechtlich anerkannt sind, vorgelegt werden soll.

Dabei zieht der Regierungsrat folgende Kriterien für die Anerkennung von den Glaubensgemeinschaften in Betracht: a.Die Glaubensgemeinschaft ist eine demokratisch organisierte Rechtspersönlichkeit, welche die Rechtsordnung respektiert (Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere Glaubensfreiheit sowie der Verfassung und der geltenden Gesetze) b.Sie fördert den Religionsfrieden (transparente Information, Dialog mit anderen Gruppen) c.Sie verfügt über eine transparente Finanzverwaltung. d.Sie erbringt gemeinnützige Tätigkeiten für das Wohl der Gesellschaft. e.Sie besteht bereits über eine definierte Zeitdauer im Kanton Bern. f.Sie gewährt den Mitgliedern jederzeit den Austritt.
Zudem prüft der Regierungsrat unter anderen die folgenden Rechte für anerkannte Glaubensgemeinsc…

Aber das sind doch auch Menschen… (auch als Video)

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Gewöhnlich erlauben wir unseren Kindern nicht, die Tagesschau am Fernsehen mit zu verfolgen. Doch kürzlich stiess unsere Jüngste dazu, als sie mich etwas fragen wollte. Es wurde gerade über den Krieg in Syrien berichtet, und es waren Waffen zu erkennen. «Was ist das Papa?» «Das sind Waffen. Die werden im Krieg eingesetzt.» «Aber, was machen die Soldaten denn damit?» Ich zögere… «Sie schiessen damit auf ihre Feinde.» Meine Tochter schaut mich ganz entsetzt an: «Aber die anderen, das sind doch auch Menschen.»
https://vimeo.com/213063644

Am Abend des Palmsonntags haben uns einmal mehr Schreckensmeldungen aus Ägypten erreicht. Zwei Menschen haben als Selbstmordattentäter über 40 Christen in und vor einer Kirche in Alexandria und Tanta getötet und mehr als 120 verletzt. Wieder erinnere ich mich an die Worte meiner Tochter: «Aber das sind doch auch Menschen!» Diese Gottesdienstbesucher wurden am Sonntag ermordet, weil sie Jesus Christus anbeten wollten. Jesus hat seinen Nachfolgern schon vor…

#GivingAdvent - Adventskalender einmal anders

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Ich sitze im Gottesdienst und höre eine weitere Predigt zur Themenreihe "Hoffnungträger". Diesmal zeigt einer unserer Pastoren auf, wie viele Menschen dieser Erde in "hoffnungslosen" Situationen leben müssen. Er bleibt aber nicht bei Syrien, Somalia usw. stehen, sondern zeigt uns auch, dass Gott gerade durch uns, anderen Menschen Hoffnung bringen möchte. Das bringt mich einmal mehr ins Nachdenken.

Und so hat dieser Gottesdienst in mir eine Idee im Hinblick auf die Adventszeit entstehen lassen. In der Adventszeit gehen wir einerseits auf Weihnachten zu und feiern die Geburt von Jesus Christus vor 2000 Jahren. Gleichzeitig erinnert uns die Adventszeit auch daran, dass Gott versprochen hat, dass Jesus Christus wiederkommen wird und dann alles Leid verschwinden wird. Bis dahin sind wir aufgefordert uns im Sinne von Jesus Christus zu engagieren und schon jetzt Hoffnung ins Leben vieler Menschen zu tragen.

Statt eines weiteren Adventskalenders für unsere Kinder gestalten w…

"Christ des Jahres 2015" (idea)

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Seit 1. Juni dieses Jahres ist er "höchster Berner": Marc Jost aus Thun präsidiert den Grossen Rat des Kantons Bern. Der vierfache Familienvater (41) ist ein Vernetzer und Brückenbauer. Als "wertkonservativ, aber weltoffen" betitelte ihn die Zeitung "Der Bund". Und das trifft zu beim Co-Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz und Präsident des Hilfswerkeverbands Interaction. Jost macht sich für die Familie stark. In der Energiedebatte fordert er Anreize zum Sparen; denn: "Nach uns kommt nicht die Sintflut." Er bekennt sich zum Sozialstaat und fordert Solidarität zwischen Jung und Alt. Anerkannt wird auch, dass Jost - früher als Pfarrer tätig - als Christ auftritt, ohne aufdringlich zu wirken. Er steht so selbstverständlich zu seinem Glauben, wie er eine Session für eröffnet erklärt oder Interessierten das Parteiprogramm der EVP erläutert. Zurzeit engagiert er sich stark in der Taskforce für Flüchtlinge. Für seine Authentizität …

«Friede, Freude, Eierkuchen» ist nicht sein Ding

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Auf Bildern wirkt Marc Jost brav und friedfertig. Er selber sagt von sich, dass er ruhig und klar sein will. Das hat seinen Grund: Seit dem 1. Juni präsidiert Jost den Berner Grossrat, welcher 160 Mitglieder zählt und der gut geführt sein soll.Seine berufliche Laufbahn verfolgte er zielstrebig. Er wollte schon immer Theologie studieren. Zuvor liess er sich jedoch zum Lehrer ausbilden. Interessanterweise wurde Jost dann während dem Theologiestudium mit dem Politvirus angesteckt. Und dieser Teil, die Politik, sei ihm auf den Leib geschnitten, sagt seine Frau Denise. Welche Rolle die Familie neben der Politik hat, erzählt Marc Jost im Porträt: http://www.erf-medien.ch/de/Glauben-entdecken/Menschen/Portraet/Marc-Jost---Friede-Freude-Eierkuchen-ist-nicht-sein-Ding

Ein Lobbyist für Gott - Porträt im Tagesanzeiger

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"Drängen wir Religion einfach in die Privatsphäre ab und lassen sie nicht zum Thema werden, wird es gefährlich". Darum macht Marc Jost (41) aus seinem Glauben kein Geheimnis, im Gegenteil: Der frühere Pfarrer ist als Lobbyist Gottes in der Politik unterwegs, seit dem 1. Juni als Präsident des 160-köpfigen Berner Grossen Rats. Schon zweimal hat er für einen Sitz in der Berner Regierung kandidiert, 2011 für den Ständerat. Im Herbst will er in den Nationalrat, als Spitzenkandidat der EVP. Jost ist so etwas wie der Ziehsohn des früheren Parlamentariers Heiner Studer; vier Jahre lang war er dessen Assistent, hat für ihn recherchiert und Stellungnahmen erarbeitet. "Für mich war das mitentscheidend, dass ich in die Politik eingestiegen bin".
Wobei das E bei Jost eher für "Evangelikal" als für "Evangelisch" steht. Obwohl er auch zur Landeskirche gehört, ist seine Biographie stark freikirchlich gefärbt. In Spiez aufgewachsen, war er von Kindsbeinen an mit…

Grossratspräsident 2015/ 16 - ein Porträt

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Ab Montag (1. Juni 2015) präsidiert ein Mann den Grossen Rat, der das Reden vor Leuten gewohnt ist. Der 41-jährige EVP-Grossrat Marc Jostaus Thun war in seinem früheren beruflichen Leben Lehrer und Pfarrer. Theologie studieren habe er immer als Ziel gehabt, sagt er. Zuerst Lehrer geworden sei er, weil ihn ein Pfarrer so beraten habe, vorab einen Beruf zu erlernen und Erfahrung zu sammeln. Für seine zunehmende politische Tätigkeit hat er schliesslich auch das Predigen im Evangelischen Gemeinschaftswerk Thun an den Nagel gehängt. In den letzten Jahren arbeitete er als Generalsekretär beim Dachverband Schweizerische Evangelische Allianz und als Geschäftsführer von Interaction, einen Verband christlicher Hilfswerke. Letztere Tätigkeit hat er soeben aufgegeben, um die Aufgaben als Grossratspräsident erfüllen zu können. Sein Ziel: Der Nationalrat Es erscheint logisch, dass Marc Jost von der EVP zum Grossratspräsidenten gekürt wurde und nicht jemand anderes. Innerhalb der Fraktion sei es rel…