Dienstag, 6. November 2012

Fatalist oder Christ?

Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte. Das muss man heute niemandem erklären. Obwohl wahrscheinlich nur eine Minderheit in der Schweiz die Erklärung dafür hat, wie es dazu kommen konnte.
Wir haben zwei Möglichkeiten mit dieser Tatsache umzugehen: Ich kann Verantwortung übernehmen und mit den mir gegebenen Möglichkeiten versuchen, etwas zu ändern. Oder ich glaube, dass ich nichts verändern kann und hoffe, dass es mich selber nicht zu hart erwischt im Leben.
Der Fatalist nimmt alles hin wie es ist, weil er davon überzeugt ist, dass er die Welt nicht verbessern kann. Er denkt, dass er weder die Gleichgültigkeit gegenüber Gott, noch den Welthunger, die unaufhörliche Gewalt oder all die Ungerechtigkeiten aus der Welt schaffen kann. Er sieht, wie oft bereits versucht wurde Frieden zu stiften, Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen und den liebenden Gott zu verkündigen. Aber immer stellt er ein Scheitern fest. Weshalb die Hoffnung behalten?
Der Christ sieht die Welt anders. Weil er Gott, seine Schöpfung und insbesondere auch seinen Nächsten liebt, bewegt ihn die Not so sehr, dass er etwas ändern will. Er hat die Hoffnung dass es gelingt, weil er weiss, dass Gott der allmächtige Schöpfer und Erlöser ist. Und er glaubt, dass Gott selber durch uns Menschen diese Welt mehr und mehr verändern will, weil er sie liebt. Ein Christ, der nichts verändern will, ist eigentlich gar kein Christ, sondern ein Fatalist.
Und ein Zitat Gandhis stimmt für Christen mehr als für jeden anderen Menschen: «You must be the change you want to see in the world.» Sei der Wandel, den du in der Welt sehen willst! Lassen wir es zu, dass Gott an uns arbeitet und uns verändert! Vielleicht ist es sein Weg, die Welt zu verbessern?

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