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Polit-Pause ab 1. Juni 2020

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Meine Familie anlässlich des letzten Sessionstages im März 2020. Nach 14 Jahren politischem Engagement im Grossen Rat brauche ich eine Pause. Durch und durch Politiker fällt mir dieser Schritt nicht leicht, aber es ist für die aktuelle Lebensphase vernünftig dieses politische Timeout zu nehmen. Aus beruflichen und familiären Gründen lege ich deshalb mein Amt Mitte dieser Legislatur nieder und trete per 31. Mai 2020 aus dem Grossen Rat zurück. Neben den Tätigkeiten in der Justiz-, der Sicherheits- sowie der Staatspolitischen Kommission war für mich das Jahr als Präsident des Parlaments (2015/16) der Höhepunkt der kantonalen Politik. Gerade in jenem Jahr habe ich den Wert und die Bedeutung der Arbeit auf kantonaler Ebene hoch schätzen gelernt. Steht sie doch zwischen der lokalen Gemeindepolitik und der im Rampenlicht stehenden Bundespolitik immer wieder im Schatten, und ihre alltägliche Bedeutung geht manchmal vergessen. Ich brauche kaum zu erwähnen, dass ich das mitmenschliche Klima...

Brückenbauer Marc Jost im LifeChannel-Magazin

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Der Thuner Grossrat Marc Jost ist ein leidenschaftlicher Brückenbauer. Als Theologe und Politiker wird er immer wieder wahrgenommen als einer, der sich stark macht für die Schwachen. Er gehört zu den Politikern, die durch Arbeit und Glaubwürdigkeit überzeugen. Seine Ziele verfolgt er konsequent, ohne populistische Argumentation zu verwenden. Wer dem ruhigen Zeitgenossen begegnet, spürt seine Verankerung in seinem christlichen Glauben – und ist dabei wohltuend frei von jeglichem frommen Getue. Zum Interview

Kleine Anerkennung mit grosser Auswirkung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Postulatsforderung Der Regierungsrat wird beauftragt abzuklären und Bericht zu erstatten, ob ein neues Gesetz für die Anerkennung von Glaubensgemeinschaften, die nicht öffentlich-rechtlich anerkannt sind, vorgelegt werden soll. Dabei zieht der Regierungsrat folgende Kriterien für die Anerkennung von den Glaubensgemeinschaften in Betracht: a.                Die Glaubensgemeinschaft ist eine demokratisch organisierte Rechtspersönlichkeit, welche die Rechtsordnung respektiert (Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere Glaubensfreiheit sowie der Verfassung und der geltenden Gesetze) b.                Sie fördert den Religionsfrieden (transparente Information, Dialog mit anderen Gruppen) c.                Sie verfügt über eine transparente Finanzverwaltung. d.  ...

Aber das sind doch auch Menschen… (auch als Video)

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Gewöhnlich erlauben wir unseren Kindern nicht, die Tagesschau am Fernsehen mit zu verfolgen. Doch kürzlich stiess unsere Jüngste dazu, als sie mich etwas fragen wollte. Es wurde gerade über den Krieg in Syrien berichtet, und es waren Waffen zu erkennen. «Was ist das Papa?» «Das sind Waffen. Die werden im Krieg eingesetzt.» «Aber, was machen die Soldaten denn damit?» Ich zögere… «Sie schiessen damit auf ihre Feinde.» Meine Tochter schaut mich ganz entsetzt an: «Aber die anderen, das sind doch auch Menschen.» https://vimeo.com/213063644 Am Abend des Palmsonntags haben uns einmal mehr Schreckensmeldungen aus Ägypten erreicht. Zwei Menschen haben als Selbstmordattentäter über 40 Christen in und vor einer Kirche in Alexandria und Tanta getötet und mehr als 120 verletzt. Wieder erinnere ich mich an die Worte meiner Tochter: «Aber das sind doch auch Menschen!» Diese Gottesdienstbesucher wurden am Sonntag ermordet, weil sie Jesus Christus anbeten wollten. Jesus hat seinen Nachfolg...

#GivingAdvent - Adventskalender einmal anders

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Ich sitze im Gottesdienst und höre eine weitere Predigt zur Themenreihe "Hoffnungträger". Diesmal zeigt einer unserer Pastoren auf, wie viele Menschen dieser Erde in "hoffnungslosen" Situationen leben müssen. Er bleibt aber nicht bei Syrien, Somalia usw. stehen, sondern zeigt uns auch, dass Gott gerade durch uns, anderen Menschen Hoffnung bringen möchte. Das bringt mich einmal mehr ins Nachdenken. Und so hat dieser Gottesdienst in mir eine Idee im Hinblick auf die Adventszeit entstehen lassen. In der Adventszeit gehen wir einerseits auf Weihnachten zu und feiern die Geburt von Jesus Christus vor 2000 Jahren. Gleichzeitig erinnert uns die Adventszeit auch daran, dass Gott versprochen hat, dass Jesus Christus wiederkommen wird und dann alles Leid verschwinden wird. Bis dahin sind wir aufgefordert uns im Sinne von Jesus Christus zu engagieren und schon jetzt Hoffnung ins Leben vieler Menschen zu tragen. Statt eines weiteren Adventskalenders für unsere Kinder gest...

"Christ des Jahres 2015" (idea)

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Seit 1. Juni dieses Jahres ist er "höchster Berner":  Marc Jost  aus Thun präsidiert den Grossen Rat des Kantons Bern. Der vierfache Familienvater (41) ist ein Vernetzer und Brückenbauer. Als "wertkonservativ, aber weltoffen" betitelte ihn die Zeitung "Der Bund". Und das trifft zu beim Co-Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz und Präsident des Hilfswerkeverbands Interaction. Jost macht sich für die Familie stark. In der Energiedebatte fordert er Anreize zum Sparen; denn: "Nach uns kommt nicht die Sintflut." Er bekennt sich zum Sozialstaat und fordert Solidarität zwischen Jung und Alt. Anerkannt wird auch, dass Jost - früher als Pfarrer tätig - als Christ auftritt, ohne aufdringlich zu wirken. Er steht so selbstverständlich zu seinem Glauben, wie er eine Session für eröffnet erklärt oder Interessierten das Parteiprogramm der EVP erläutert. Zurzeit engagiert er sich stark in der Taskforce für Flüchtlinge. Für seine Authentizität...

«Friede, Freude, Eierkuchen» ist nicht sein Ding

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Auf Bildern wirkt Marc Jost brav und friedfertig. Er selber sagt von sich, dass er ruhig und klar sein will. Das hat seinen Grund: Seit dem 1. Juni präsidiert Jost den Berner Grossrat, welcher 160 Mitglieder zählt und der gut geführt sein soll.Seine berufliche Laufbahn verfolgte er zielstrebig. Er wollte schon immer Theologie studieren. Zuvor liess er sich jedoch zum Lehrer ausbilden. Interessanterweise wurde Jost dann während dem Theologiestudium mit dem Politvirus angesteckt. Und dieser Teil, die Politik, sei ihm auf den Leib geschnitten, sagt seine Frau Denise. Welche Rolle die Familie neben der Politik hat, erzählt Marc Jost im Porträt:  http://www.erf-medien.ch/de/Glauben-entdecken/Menschen/Portraet/Marc-Jost---Friede-Freude-Eierkuchen-ist-nicht-sein-Ding

Ein Lobbyist für Gott - Porträt im Tagesanzeiger

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"Drängen wir Religion einfach in die Privatsphäre ab und lassen sie nicht zum Thema werden, wird es gefährlich". Darum macht Marc Jost (41) aus seinem Glauben kein Geheimnis, im Gegenteil: Der frühere Pfarrer ist als Lobbyist Gottes in der Politik unterwegs, seit dem 1. Juni als Präsident des 160-köpfigen Berner Grossen Rats. Schon zweimal hat er für einen Sitz in der Berner Regierung kandidiert, 2011 für den Ständerat. Im Herbst will er in den Nationalrat, als Spitzenkandidat der EVP. Jost ist so etwas wie der Ziehsohn des früheren Parlamentariers Heiner Studer; vier Jahre lang war er dessen Assistent, hat für ihn recherchiert und Stellungnahmen erarbeitet. "Für mich war das mitentscheidend, dass ich in die Politik eingestiegen bin". Wobei das E bei Jost eher für "Evangelikal" als für "Evangelisch" steht. Obwohl er auch zur Landeskirche gehört, ist seine Biographie stark freikirchlich gefärbt. In Spiez aufgewachsen, war er von Kindsbein...

Grossratspräsident 2015/ 16 - ein Porträt

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Ab Montag (1. Juni 2015) präsidiert ein Mann den Grossen Rat, der das Reden vor Leuten gewohnt ist. Der 41-jährige EVP-Grossrat  Marc Jost   aus Thun war in seinem früheren beruflichen Leben Lehrer und Pfarrer. Theologie studieren habe er immer als Ziel gehabt, sagt er. Zuerst Lehrer geworden sei er, weil ihn ein Pfarrer so beraten habe, vorab einen Beruf zu erlernen und Erfahrung zu sammeln. Für seine zunehmende politische Tätigkeit hat er schliesslich auch das Predigen im Evangelischen Gemeinschaftswerk Thun an den Nagel gehängt. In den letzten Jahren arbeitete er als Generalsekretär beim Dachverband Schweizerische Evangelische Allianz und als Geschäftsführer von Interaction, einen Verband christlicher Hilfswerke. Letztere Tätigkeit hat er soeben aufgegeben, um die Aufgaben als Grossratspräsident erfüllen zu können. Sein Ziel: Der Nationalrat Es erscheint logisch, dass Marc Jost von der EVP zum Grossratspräsidenten gekürt wurde und nicht jemand anderes. ...

Junge Flüchtlinge in die Familie aufnehmen?

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Die Krise rund um die Mittelmeerflüchtlinge bewegt mich. Ich hatte Gelegenheit, im Libanon Flüchtlingslager zu besuchen und kam tief berührt zurück. Hier ein Interview mit Livenet.ch Wer Flüchtlinge aufnimmt, muss sich auch auf deren kulturellen Hintergrund einlassen. Livenet: Marc Jost, die aktuelle Flüchtlingssituation scheint dramatisch, und sie fordert auch die Christen heraus. Wo können sie sich einbringen? Marc Jost: Neben der Fürbitte für die Flüchtlinge können Christen im persönlichen Gebet Gott fragen, wo in Bezug auf diese grosse Krise ihre Zeit, ihr Platz und ihre Verantwortung liegt. Das kann sehr unterschiedlich sein. Nicht jeder hat genügend Platz zuhause, um Obdach zu bieten, aber Beziehungen am Wohnort zu Fremden pflegen kann jeder. Als Schweizerische Evangelische Allianz möchten wir vor allem jenen Menschen ein Coaching anbieten, die Flüchtlinge oder andere Migranten persönlich im Alltag begleiten und unterstützen. Daran arbeiten wir mit Partnern. Die Ide...

Freikirchen: Dauerbrenner der öffentlichen Diskussion? - Trialog-Interview (Heilsarmee)

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Thomas Martin: Sie sind bei der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zuständig für Gesellschaftsfragen und Kommunikation. Welche Themen beschäftigen Sie momentan? Marc Jost: Religionsfreiheit und Meinungsäusserungsfreiheit sind Dauerbrenner und für uns wichtige Anliegen. Im vergangenen Jahr waren zudem die Freikirchen sehr oft ein Thema in der Schweizer Öffentlichkeit. Das ist erfreulich. Leider gab es oftmals den Vorwurf, Mitglieder von Freikirchen würden ihr gesellschaftliches Engagement instrumentalisieren und ihren Mitmenschen den Glauben aufdrängen. Wie setzt sich die SEA für diese Themen ein? Zum Thema der Glaubensfreiheit haben wir eine äusserst aktive und gut kooperierende Arbeitsgemeinschaft von christlichen Nicht-Regierungsorganisationen, die sich für dieses Menschenrecht international engagieren. In der Schweiz setzen wir uns mit breiter Information für dieses Anliegen ein. Bezüglich den Vorwürfen gegenüber Freikirchen haben wir einerseits den Kontakt zu den k...

Religion as a private matter is dangerous

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And at a time when there are actually almost no taboos left in the media and intimate matters are reported on shamelessly, the commonly held understanding - that religion is a private matter - does seem rather out of kilter. Does personal religious faith have to be completely private, or would it be better if we talked about it much more? AUTHOR Marc Jost TRANSLATOR Nicky Seadon What do income, faith and weight have in common? Correct, they are all regarded as taboo or the private matter of the Swiss. And we don’t ask about them. But at least the first two of these key words are always of incredible interest to the media whenever it smacks of a highly explosive situation, unrest or scandal. I am rarely asked about my income, but horrifically high managers’ salaries are of interest and are – rightly – criticised. How heavy I am is of no interest to anyone but my doctor and my wife. I am scarcely ever addressed about my faith in a personal conversation; however, when the media repo...
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Mein Grabstein

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Nach gut sieben Jahren schreibe ich meine letzte Kolumne für das Sonntagsblatt. Was ist geblieben? Was hat es bewirkt? Eine spannende Frage, die ich aber nicht selber beantworten kann. Natürlich habe ich auch Rückmeldungen erhalten. Die grosse Mehrheit war sogar positiv und viele drückten aus, dass ihnen Beiträge eine Ermutigung, ein Gedankenanstoss oder eine Vertiefung waren. Wenn Sie mir ein Feedback nach all diesen Jahren schreiben möchten, freue ich mich natürlich. Was war mein Ziel mit den über 70 Beiträgen? Was war meine innerste Überzeugung, die ich teilen wollte? Wenn mich jemand nach der tiefsten Überzeugung oder schlicht nach dem Wichtigsten im Leben fragt, dann denke ich oftmals an meine Beerdigung. Ich überlege dann, was wird bei meiner Grabrede gesagt? Was wird auf meinem Grabstein stehen? Wofür möchte ich in Erinnerung bleiben? Ich möchte gerne als jemand in Erinnerung bleiben, der Jesus Christus als einen vertrauten Freund sieht. Und ich möchte Menschen ermutige...

«Unser Glaube ist der Sieg»

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Die Welt überwinden Eigentlich ist Marc Jost ein Optimist, der viele Chancen sieht, positiv mitzugestalten. Doch das Leid auf der Welt macht den Politiker, Theologen und SEA-Generalsekretär auch mal nachdenklich. Umso mehr ist er dankbar für die Zusage, dass hier nicht Endstation ist, wie er in seiner Kolumne im «Berner Oberländer» schreibt. Nach wie vor gibt es in Deutschland eine christliche Gemeinschaft, die für jede Woche einen besonderen Bibelvers auswählt. Für die kommende Woche lautet er: «Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.» Der Vers stammt aus dem 1. Brief von Johannes, Kapitel 5, Vers 4 . «Ja», denke ich, «das haben wir wirklich nötig – die Überzeugung, dass die Wirklichkeit, in der wir leben nicht das Letzte ist.» Viel Leid und Not begegnet uns nah und fern tagtäglich. Manchmal muss ich mich richtig gehend schützen, vor all den abscheulichen Ereignissen, die täglich rund um den Globus geschehen. «Schönfärber gehen mir auf die Nerven» Eigentlich bin ic...

Religion als Privatsache ist gefährlich

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Was haben Einkommen, Glaube und Gewicht gemeinsam? Richtig, es gilt als Tabu oder Privatsache des Schweizers. Und wir fragen nicht danach. Aber zumindest die ersten beiden Stichworte interessieren die Medien jeweils brennend, wenn es nach Brisanz, Irritation oder Skandal riecht. Ich werde selten nach meinem Einkommen befragt, aber horrende Managerlöhne interessieren und werden – zu Recht – kritisiert. Wie schwer ich bin, will ausser meinem Arzt und meiner Frau niemand wissen. Auf meinen Glauben werde ich im persönlichen Gespräch kaum direkt angesprochen, wenn Medien jedoch über mich als Person berichten, ist gerade das Religiöse brisant, weil es nicht ganz gewöhnlich ist. Und in einer Zeit, in der es eigentlich fast keine Tabus mehr in den Medien gibt und schamlos über Intimes berichtet wird, steht das verbreitete Verständnis – Religion sei Privatsache – doch etwas schräg in der Landschaft. Muss der persönliche Glaube ganz privat sein oder wäre es besser, wenn wir viel mehr darü...

Als Christ zwischen den Politblöcken

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Zu den Regierungsratswahlen treten der 40-jährige EVP-Mann Marc Jost und die Grünliberale Barbara Mühlheim als Zweierticket an. Jost positioniert sich als gläubiger Christ, aber nicht als Moralapostel. Blick auf Thun und das Oberland mit dem Niesen: Der Zusammenhalt von Stadt und Land ist Marc Jost (EVP) ein besonderes Anliegen.  Bild: Valérie Chételat Von  Markus Dütschler Marc Jost weiss, wie Wahlkampf geht. 2010 weibelte der EVP-Mann im Elektroauto erstmals für seine Regierungsratskandidatur. 2011 kämpfte er um Simonetta Sommarugas frei werdenden Ständeratssitz. Jetzt kandidiert der 40-jährige Jost erneut für den Regierungsrat. Diesmal bildet er mit der Grünliberalen Barbara Mühlheim ein Zweierticket der Mitte. Er schätze sie seit der gemeinsamen Arbeit in der Justizkommission, sagt Jost, der seit 2006 im Grossrat politisiert. Er stammt aus Spiez und wohnt mit seiner Frau und den vier Kindern in Thun. Er sei eher im Oberland bekannt, sagt Jost, Mühlheim stehe d...

Wahlkämpfer mit biblischer Geduld

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  Replik: «Starker Kommunikator und Vermittler für einen starken Kanton Bern» «Einen langen Atem, ja, das habe ich. Ich setze mich gerne und mit Überzeugung für etwas ein, von dem ich weiss, dass es erst übermorgen zum Ziel kommen wird. Oft ist es jedoch so, dass diese Ergebnisse dann umso nachhaltiger sind.  Gar so harmoniebedürftig, wie das oben tönt, bin ich dann doch wieder nicht. Gerade als Vermittler muss man die beiden Pole am runden Tisch schon mal herausfordern oder gar provozieren. Nur so kommen oft die wahren Beweggründe zum Vorschein. Und das ist manchmal ein Teil der Lösung: dass ehrlich und authentisch gesagt wird, was man befürchtet oder was man anstrebt.  Ein Aspekt meiner Kandidatur geriet beim Porträt unters Eis. Bisher ist nicht die ganze bernische Bevölkerung in der Regierung vertreten. Durch meinen Einsitz in der Exekutive wäre neu auch die politische Mitte vertreten, welcher immerhin etwa ein Fünftel der Bevölkerung nahe steht. Dami...