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Freikirchen: Dauerbrenner der öffentlichen Diskussion? - Trialog-Interview (Heilsarmee)

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Thomas Martin: Sie sind bei der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zuständig für Gesellschaftsfragen und Kommunikation. Welche Themen beschäftigen Sie momentan? Marc Jost: Religionsfreiheit und Meinungsäusserungsfreiheit sind Dauerbrenner und für uns wichtige Anliegen. Im vergangenen Jahr waren zudem die Freikirchen sehr oft ein Thema in der Schweizer Öffentlichkeit. Das ist erfreulich. Leider gab es oftmals den Vorwurf, Mitglieder von Freikirchen würden ihr gesellschaftliches Engagement instrumentalisieren und ihren Mitmenschen den Glauben aufdrängen. Wie setzt sich die SEA für diese Themen ein? Zum Thema der Glaubensfreiheit haben wir eine äusserst aktive und gut kooperierende Arbeitsgemeinschaft von christlichen Nicht-Regierungsorganisationen, die sich für dieses Menschenrecht international engagieren. In der Schweiz setzen wir uns mit breiter Information für dieses Anliegen ein. Bezüglich den Vorwürfen gegenüber Freikirchen haben wir einerseits den Kontakt zu den k...

Legislaturbilanz 2006-2010

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Nach vier Jahren Parlamentsarbeit wurde ich von der EVP als Kandidat für den Regierungsrat nominiert. Somit laufen für mich in den nächsten drei Monaten eigentlich zwei Wahlkämpfe parallel: Einerseits kandidiere ich wieder als bisheriger Grossrat und zusätzlich neu als Regierungsmitglied. Rückblick Ich wurde im Jahr 2006 überraschend im Wahlkreis Thun gewählt. Die EVP gewann einen Sitz dazu, und ich konnte als zweiter Vertreter mit Walter Bieri nach Bern ziehen. In der laufenden Legislatur ist Walter Bieri zurückgetreten und an seiner Stelle ist im Wahlkreis Thun Hans Kipfer (damals Geschäftsführer Gwattzentrum) "nachgerutscht". Und so treten Hans und ich im Frühling als Bisherige an. Arbeit in der JUKO Über die ganze Zeit war ich aktiv in einer der ständigen Kommissionen: der Justizkommission (JUKO). Neben den ordentlichen Sitzungen arbeitete ich in zwei Ausschüssen mit und in einem Sonderausschuss. Ich bin Mitglied im Richterwahlausschuss und habe die Bewerber für alle Bern...

Jesus im Thuner Alltag

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Von: Andrea Vonlanthen Der Thuner Sommer wird von Jesus geprägt. Jedenfalls von einer Rockoper mit diesem Namen: «Jesus Christ Superstar». Das legendäre Musical handelt von den letzten sieben Tagen von Jesus. Von einem sehr menschlichen, lebenslustigen Jesus. Erotische Gefühle für die Jüngerin Maria Magdalena sind ihm hier keineswegs fremd. Für gläubige Christen eine klare Provokation. Ausgerechnet in Thun, das als «fromme Hauptstadt der Schweiz» gilt! Doch die Aufregung unter den Frommen bleibt kleiner, als anzunehmen wäre. Und als von den Musical-Promotoren vielleicht erhofft. Das ist auch damit zu erklären, dass sich die regionale Evangelische Allianz nicht provozieren lässt. Allianz-Präsident Marc Jost hält das Musical auch für problematisch. Von öffentlichem Protest jedoch rät er ab. Er geht selber hin und stellt sich den Fragen der Medien und der Zweifler. Und er rät andern Christen, das gleiche zu tun. Er macht eine frivole Rockoper zur Chance für das Evangelium von Jesus Christ...