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Brückenbauer Marc Jost im LifeChannel-Magazin

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Der Thuner Grossrat Marc Jost ist ein leidenschaftlicher Brückenbauer. Als Theologe und Politiker wird er immer wieder wahrgenommen als einer, der sich stark macht für die Schwachen. Er gehört zu den Politikern, die durch Arbeit und Glaubwürdigkeit überzeugen. Seine Ziele verfolgt er konsequent, ohne populistische Argumentation zu verwenden. Wer dem ruhigen Zeitgenossen begegnet, spürt seine Verankerung in seinem christlichen Glauben – und ist dabei wohltuend frei von jeglichem frommen Getue. Zum Interview

Kleine Anerkennung mit grosser Auswirkung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Postulatsforderung Der Regierungsrat wird beauftragt abzuklären und Bericht zu erstatten, ob ein neues Gesetz für die Anerkennung von Glaubensgemeinschaften, die nicht öffentlich-rechtlich anerkannt sind, vorgelegt werden soll. Dabei zieht der Regierungsrat folgende Kriterien für die Anerkennung von den Glaubensgemeinschaften in Betracht: a.                Die Glaubensgemeinschaft ist eine demokratisch organisierte Rechtspersönlichkeit, welche die Rechtsordnung respektiert (Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere Glaubensfreiheit sowie der Verfassung und der geltenden Gesetze) b.                Sie fördert den Religionsfrieden (transparente Information, Dialog mit anderen Gruppen) c.                Sie verfügt über eine transparente Finanzverwaltung. d.  ...

Mit Elektro-Power auf Wahlkampftour

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Fast lautlos kurvt Regierungsratskandidat Marc Jost (EVP) über den Rathausplatz. Durch das auffällige Elektrofahrzeug hofft der 35-jährige Thuner, mit den Wählern ins Gespräch zu kommen. Einziger Schönheitsfehler: Das Auto hat eine Zürcher Nummer. «Dass ich im Bernbiet keine Alternative fand, zeigt, dass wir umweltfreund liche Verkehrsmittel stärker fördern müssen», sagt Jost. 20min vom 26.01.2010

Legislaturbilanz 2006-2010

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Nach vier Jahren Parlamentsarbeit wurde ich von der EVP als Kandidat für den Regierungsrat nominiert. Somit laufen für mich in den nächsten drei Monaten eigentlich zwei Wahlkämpfe parallel: Einerseits kandidiere ich wieder als bisheriger Grossrat und zusätzlich neu als Regierungsmitglied. Rückblick Ich wurde im Jahr 2006 überraschend im Wahlkreis Thun gewählt. Die EVP gewann einen Sitz dazu, und ich konnte als zweiter Vertreter mit Walter Bieri nach Bern ziehen. In der laufenden Legislatur ist Walter Bieri zurückgetreten und an seiner Stelle ist im Wahlkreis Thun Hans Kipfer (damals Geschäftsführer Gwattzentrum) "nachgerutscht". Und so treten Hans und ich im Frühling als Bisherige an. Arbeit in der JUKO Über die ganze Zeit war ich aktiv in einer der ständigen Kommissionen: der Justizkommission (JUKO). Neben den ordentlichen Sitzungen arbeitete ich in zwei Ausschüssen mit und in einem Sonderausschuss. Ich bin Mitglied im Richterwahlausschuss und habe die Bewerber für alle Bern...

Grosser Rat will «christlich-abendländischen Wert stärken»

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Der Grosse Rat will die «christlich-abendländischen Werte stärken». Er hiess ein Postulat aus EVP- und EDU-Kreisen gut. "Wir wollen keine fundamentalistischen Ansichten vermitteln und niemanden zum Glauben bekehren", versicherte Philippe Messerli (EVP, Nidau). Die Motion, die von Marc Jost (EVP, Thun) und dem inzwischen in den Nationalrat nachgerutschten Andreas Brönnimann (EDU, Belp) mitunterzeichnet worden war, bezwecke zweierlei: «Eine bessere Umsetzung des bestehenden Lehrplans in Bezug auf den Religionsunterricht», und dass sich der Erziehungsdirektor auch im neuen Lehrplan für die Vermittlung christlich-abendländischer Werte einsetzt. ... SP, Grüne und die BDP lehnten den Vorstoss ab. Zu gross war die Angst, die konfessionelle Neutralität der Schule würde beschnitten. Nachdem Messerli die Motion in einen unverbindlichen Prüfauftrag umgewandelt hatte, sah Erziehungsdirektor Bernhard Pulver nur noch «kleine Differenzen». Der Rat nahm das Postulat mit 84 Ja zu 48 Nein be...

EVP mit Kopf und Kragen

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Genau sieben Monate vor den Kantonswahlen steigt die Berner EVP mit ­einer originellen Idee ins Rennen. Als prominenten Kopf portiert ihren Regierungsratskandidaten Marc Jost mit einem EVP-Branding auf dem Kragen. «Viele Sportler treten mit Logos auf, wir haben das abgekupfert», so der 35-Jährige. Die zweite Kragenspitze will die EVP Unternehmen, die ihre Werte teilen, zur Verfügung stellen. Während man bei anderen Parteien nicht wisse, woher die Spenden kämen, sorge die EVP so für Transparenz auf den ersten Blick. 20min vom 27.8.09

Zeichen für die Ärmsten

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von Dölf Barben Der Grosse Rat verpflichtet den Regierungsrat, sich beim Bund mit einer Standesinitiative für mehr Entwicklungshilfe einzusetzen. Direkthilfe aus der Kantonskasse war für den Rat aber des Guten zu viel. Der Thuner EVP-Grossrat Marc Jost klang gestern im Kantonsparlament wie ein Pfarrer. Allerdings: Jost ist auch Pfarrer (beim Evangelischen Gemeinschaftswerk), zudem eignete sich sein Thema perfekt für eine Predigt. Für Leute hierzulande sei es selbstverständlich, hob er an, dass sie ein Frühstück haben, und auch sauberes Wasser und Medikamente. «Jetzt stellt euch vor, ihr habt eine Infektion und könnt euch keine Medikamente leisten.» Jost erinnerte an all die Menschen, die in Armut leben, und an jene, denen wegen der Finanzkrise ein Rückfall in die Armut droht. Vor diesem Hintergrund ist es für Jost unverständlich, dass der Bundesrat eine Erhöhung der Entwicklungshilfe von 0,4 auf 0,5 Prozent des Volkseinkommens ablehnt –zumal die Uno den Industrieländern empfiehlt, 0,7 ...